Eisenmangel und weitere Ursachen

Eisenmangel und weitere Ursachen

Die Ursachen von Haarausfall

Haarausfall kann unterschiedliche Ursachen haben. Setzt er besonders früh oder enorm intensiv ein kann oft von einer Erkrankung oder einem Gendefekt ausgegangen werden. Zusätzlich können gewisse Nährstoffmangel Ursache für unnatürlichen Haarausfall sein. Ab einem gewissen Alter ist der Haarausfall an sich natürlich selbstverständlich und gehört auch zum Altern selbst dazu, aber gerade wenn er sehr früh einsetzt oder wenn man in kürzester Zeit extrem viele Haare verliert sollte man dringend eine Ursachenforschung betreiben. Ein Besuch beim Arzt ist hierbei sehr empfehlenswert, dieser kann ganz leicht mit einem einfachen Blutbild feststellen ob der Haarausfall vielleicht genetisch oder körperlich bedingt ist. Zudem gibt es noch viele andere Probleme die Ursache für den Haarausfall sein können, dies kann mittels spezieller Tests genau herausgefunden werden. Eine zuverlässige Diagnose ist zwingend notwendig um gegen den Haarausfall wirkungsvoll vorgehen zu können. Sehr oft ist auch ein bestimmter Mangel an wichtigen Nährstoffen Grund für den Haarausfall und die damit einhergehenden Begleiterscheinungen. Am häufigsten handelt es sich um Eisenmangel, manche Menschen haben nur leichte Abweichungen der Eisenwerte, andere leiden bereits unwissentlich unter heftigem Eisenmangel der den Haarausfall nicht nur begünstigt, sondern oft auch verursacht. Wenn dies der Fall ist dann sollte schnell gehandelt werden denn dauerhafter Eisenmangel kann noch weitaus schlimmere Beschwerden mit sich bringen. Um dem Haarausfall schnell entgegenzuwirken muss der Eisenmangel zügig behoben werden. Dies kann mittels spezieller Nahrungsergänzungsmittel gegen Eisenmangel oder verschreibungspflichtigen Medikamenten geschehen.

Unterschiedliche Formen des Haarausfalls und deren Ursachen

Androgenetischer Haarausfall

Diese Form des Haarausfalls ist meist erblich bedingt, wird von Generation zu Generation weitervererbt und ist nur schwer zu behandeln. Die Haarfollikel leiden bei dieser Art des Haarausfalls unter einer gewissen Überempfindlichkeit des Stoffes DHT. Dieser Stoff ist jedoch von Grund auf im Körper enthalten, wenn man nun ganz besonders viel DHL im Körper hat und diese erbliche Überempfindlichkeit besitzt dann wird die aktive Wachstumsphase des Haares verkürzt. Durch die verkürzte Wachstumsphase der Haare werden die Haarfollikel nicht mehr ausreichend versorgt und verkümmern deswegen nach und nach. Betroffene Stellen für diesen Haarausfall sind oft die Haare am Hinterkopf und im Bereich des Nackens. Der Ausfalls selbst beginnt klassischerweise an den Schläfen, die sogenannten Geheimratsecken werden sichtbar, schließlich setzt der Haarausfall am Hinterkopf fort und arbeitet sich so quasi über den gesamten Kopf.

Alopecia areata

Unter Alopecia Areata versteht man den bekannten und weit verbreiteten kreisrunden Haarausfall. Die Ursachen für diese Art des Haarausfalls sind bisher noch relativ unbekannt es wird jedoch angenommen dass es sich vorwiegend um einen Defekt im Immunsystem handelt. Oft ist auch Stress eine begünstigende Ursache für diese Krankheit. Weitere Ursachen können auch Nährstoffmangel wie beispielsweise Eisenmangel sein. Der Alopecia areata ist meist krankhaft und lokal begrenzt. Bei Männern kann diese Art des Haarausfalls sowohl am Kopf als auch am Bart und ganz vereinzelt bei der Körperbehaarung eintreten. Ursache hierfür ist meist eine entzündliche Haarausfallerkrankung die in jedem Lebensalter auftreten kann. Typische Anzeichen dafür sind einige kahle Stellen an einem ansonsten gut behaarten Kopf. Wer diese sehr auffällige Art des Haarausfalls bei sich beobachten kann ist meist von dem kreisrunden Ausfall betroffen.

Diffuser Haarausfall

Diffuser Haarausfall trifft dann zu wenn die Haare vom gesamten Kopf gleichmäßig ausfallen und somit eine einheitlich kahle Stelle entsteht. Dieser Haarausfall trifft überwiegend bei Frauen mit Hormonschwankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel und erhöhtem Stress zu. Auch Männer können betroffen sein, dies ist aber eher selten der Fall. Sowohl physischer als emotionaler Stress können den Haarausfall hervorrufen oder begünstigen. Auch die Einnahme unterschiedlicher Medikamente und gewisser Hormone kann Ursache für den Diffusen Haarausfall sein.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Neben den klassischen Ursachen wie Eisenmangel und erblich bedingtem Haarausfall gibt es auch unterschiedliche Faktoren und äußerliche sowie innerliche Einflüsse welche einen Haarausfall hervorrufen oder auch nur begünstigen können. Sehr oft treten gewisse Ursachen kombiniert auf. Gerade gewisse Medikamente verursachen in der Mischung mit hartnäckigem Stress heftigen Haarausfall der nur schwer zu behandeln ist.

Längere einseitige Ernährungsweisen, Diäten oder Essstörungen.

Missbrauch von Medikamenten wie beispielsweise Abführmittel und Drogen.

Eine Unterfunktion der Schilddrüse, eventuell kann auch eine Überfunktion Ursache sein.

Psychisch belastende Krankheiten wie beispielsweise Depressionen oder Angststörungen.

Vitaminmangel sowie Eisenmangel.

Erhöhter Nikotinkonsum, gerade bei Männern konnte der Nikotin oft als Ursache identifiziert werden.

Hormonelle Schwankungen innerhalb der Schwangerschaft, Stillzeit oder den Wechseljahren.

Wie entsteht Eisenmangel – und warum braucht man Eisen?

Es gibt verschiedene Gründe wieso der Körper unter Eisenmangel leiden kann. Die Ursachen liegen auch oft bei dem individuellen Eisenbedarf eines jeden Menschen – oft verbraucht man einfach mehr Eisen als man sich zuführt, manchmal kann der Körper das Eisen auch nicht ausreichend speichern, alles keine wirklich dramatischen Ursachen, aber der Eisenmangel sorgt dann in vielen Fällen für schwerwiegende gesundheitliche Folgen. In Kombination mit Kupfer und Vitamin C sorgt Eisen beispielsweise für den Haarwachstum. Herrscht nun ein Eisenmangel kann es zu rasantem Haarausfall kommen der sich schon nach kurzer Zeit deutlich sichtbar für Außenstehende zeigt. Um herauszufinden ob man selbst unter Eisenmangel leidet ist es empfehlenswert vom Arzt einen Bluttest durchführen zu lassen. So kann sich sehr schnell herausfinden lassen ob und wenn ja warum man an Eisenmangel leidet. Zudem kann so zügig eine passende Behandlung gegen den Eisenmangel zusammengestellt werden.

Unterschiedliche Gründe für Eisenmangel

Erhöhter Eisenbedarf

In bestimmten Lebenssituationen verbraucht der Körper mehr Eisen als ihm zugeführt wird. Wenn die Situation länger anhält stellt sich sehr schnell ein Eisenmangel ein der dann nur medikamentös behandelt werden kann. Erhöhter Eisenbedarf zeigt sich besonders im Wachstumsalter von Kindern und Jugendlichen sowie in der Schwangerschaft und oft auch in der Stillzeit.

Ungenügende Eisenzufuhr

Sehr ungesunde Ernährung die wenig Gemüse beinhaltet kann relativ schnell zu intensivem Eisenmangel führen. Gerade viel Fast Food und ungesunde Fette tragen dazu bei dass der Körper nur wenig verwertbares Eisen findet. Auch einseitige Diäten und vegetarische Ernährung können Schuld an einem Eisenmangel sein, gerade wer sich fleischarm ernährt sollte seinen Eisenhaushalt im Auge behalten, oft merkt man gar nicht dass man seinem Körper konstant zu wenig Eisen zur Verfügung stellt.

Verminderte Eisenaufnahme

Wer unter chronischen Darmkrankheiten oder chronischem Durchfall leidet kann das Eisen über den Magendarmtrakt nur in geringen Mengen aufnehmen und verwerten. Dadurch entsteht ein drastischer Eisenmangel, einfach weil der Körper die Ressourcen nicht nutzen kann die ihm zur Verfügung gestellt werden.

Eisenverlust

Bei der Monatsblutung und anderen gynäkologischen Blutungen kann es ebenfalls zu einem Eisenmangel kommen. Der hohe Blutverlust spült Eisenreserven aus dem Körper, der benötigte Bedarf an Eisen kann so schnell nicht mehr aufgeholt werden, hiervon sind sehr viele Frauen betroffen ohne es aktuell zu wissen.

Blutverlust

Auch Blutungen im Bereich des Magendarmtraktes aufgrund schwerer Krebserkrankungen oder anderen chronischen Beschwerden können für einen erhöhten Eisenmangel sorgen.

Was kann man selbst gegen Haarausfall aufgrund Eisenmangel tun?

Wenn festgestellt wurde dass man unter einem Eisenmangel leidet gibt es unterschiedliche Wege diesen zu beheben. Der behandelnde Arzt wird sicherlich die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittel anordnen, wer bereits unter Haarausfall aufgrund Eisenmangel leidet kann sich auch selbst auf die Suche nach einem passenden Präparat machen, besonders empfehlenswert auf diesem Gebiet ist Procerin. Hierbei handelt es sich um ein zwei Komponenten Programm auf natürlicher Basis. Es enthält ein Nahrungsergänzungsmittel welches den Körper mit Eisen und anderen wichtigen Nährstoffen versorgt und ein Serum, welches auf die betroffenen Hautstellen eingearbeitet wird. Die Kombination aus beiden Produkten stoppt den Haarausfall zügig und sorgt sogar für neuen Haarwuchs. Das Produkt ist eine absolute Neuheit auf dem deutschen Markt, es bestehen keinerlei bekannte Nebenwirkungen, dafür aber ausreichend belegte Erfolge. In Amerika sind die Produkte schon länger verfügbar, gerade hier gibt es einige Erfahrungsberichte die eindeutig für das Präparat und dessen Erfolge sprechen. Speziell bei Eisenmangel sollte man auf hochwertige Produkte wie Procerin setzen, denn nur so kann man seinen Körper schnell und effektiv wieder auf einen gesunden Eisenbedarf einstellen und vor allem auch dem bereits bestehenden Haarausfall den Kampf ansagen. Wer schnell handelt kann umso schneller auch wieder einen Haarwachstum verzeichnen. Damit der Leidensdruck sich nicht ins unermesslicher steigert und die Problematik sich immer mehr verschlimmert ist schnelles handeln enorm wichtig.

Unterstützende Maßnahmen gegen Haarausfall

Wenn die Haare immer schneller ausfallen ist es schwer Ruhe zu bewahren, doch Stress verschlimmert die Situation nur noch mehr. Wurde ein Eisenmangel festgestellt ist es wichtig diesem sehr schnell mit entsprechenden Präparaten entgegenzuwirken. Zusätzlich kann man weitere Schritte unternehmen um sich, seinem Körper und seiner Kopfhaut etwas Gutes zu tun. Zuerst einmal sollte man auf ein möglichst mildes Shampoo umsteigen um die Kopfhaut nicht noch weiter zu reizen. Besonders spezielle Naturkosmetik eignet sich hierfür wunderbar, auch extra milde Babyshampoos können zur täglichen Pflege verwendet werden. Sie sind besonders sanft zur Haut und helfen so der Kopfhaut sich zu entspannen und zu regenerieren. Unterstützend kann man ein hochwertiges Kräuteröl auf Naturbasis verwenden, hiervon gibt man einfach wenige Tropfen auf die bereits kahlen Stellen und massiert das Öl in kreisenden Bewegungen sanft in die Kopfhaut ein. Eine Massage beschleunigt den Haarwuchs zwar nicht, aber die Wurzeln werden sehr effektiv stimuliert und wieder aufgeweckt. Zudem sollte man ganz besonders auf seinen Nährstoffhaushalt achten, auch wenn nur ein Eisenmangel festgestellt wurde kann es sein dass auch weitere Nährstoffe nur in geringer Form im Körper zur Verfügung stehen. Hier ist Vorsicht geboten denn selbst wenn der Eisenmangel behoben wurde kann es weiterhin zu Haarausfall kommen wenn noch weitere Vitamine oder Nährstoffe im Körper fehlen.

Psychische und Körperliche Folgen von Haarausfall

Egal warum man unter Haarausfall leidet, ob es nun erbliche Gründe sind oder beispielsweise ein Eisenmangel vorliegt die Folgen sind oftmals fatal. Je früher der Haarausfall bei einem Mann einsetzt umso schlimmer ist es meist für den Betroffenen. Viele erleben schon in den 20ern den ersten Haarausfall und leiden immens darunter. Die psychische Belastung von früh einsetzendem Haarausfall sind sehr groß, oft führt der Leidensdruck soweit die Psychologische Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Das Selbstwertgefühl leidet deutlich und auch beruflich kann der Haarausfall eventuell Konsequenzen mit sich bringen. Auch Mobbing müssen die Betroffenen viel zu oft hinnehmen, egal in welcher Altersklasse man sich befindet manche Menschen nutzen offensichtliche Makel um Betroffene bewusst bloß zu stellen. Frauen leiden meist überdurchschnittlich an den Folgen von Haarausfall. Ist es bei Männern weitestgehend normal dass sie ab einem gewissen Alter lichtes Haar bekommen ist es bei Frauen doch eher selten und gilt vor allem als Schönheitsmakel der so nicht geduldet werden kann. Gerade Frauen mit langen Haaren leiden sehr unter der optischen Veränderung und dem immer dünner werdenden Haar. Oft werden viele Kosmetikprodukte und Medikamente durchprobiert um schnell Linderung zu verschaffen, dabei wird die Problematik oft nur verschlimmert. Das wilde wechseln von Kosmetik reizt die Kopfhaut und sorgt für nur noch größere Irritationen der Haut.

Überbrückungsmethoden – Den Haarausfall kaschieren

Wer bereits alle nötigen Wege zur Besserung des Haarausfalls eingeleitet hat und gegen seinen Eisenmangel vorgeht der ist oft auf der Suche nach kaschierenden Maßnahmen um die Behandlungszeit zu überbrücken. Männer können hier oft auf sehr realistische Haarteile in der eigenen Haarfarbe zurückgreifen, sie kosten nicht viel Geld und sehen meist täuschend echt aus. Für Frauen bleiben hier wesentlich weniger wirkungsvolle Methoden. Eine Frau kann im Grunde ausschließlich auf Perücken zurückgreifen. Diese sehen jedoch nur sehr selten überzeugend aus. Oft sind die Haare einfach anders und unterscheiden sich zu deutlich von den Naturhaaren als dass man Außenstehende damit wirklich täuschen könnte. Die Peinlichkeit von fremden Menschen entlarvt zu werden möchte sich sicherlich niemand antun. Eine effektive Alternative wäre eine hochwertige Echthaar-Perücke, doch hier sind die Preise wesentlich höher, für die meisten ist dies sicherlich nicht erschwinglich. Doch was tun um den Mitmenschen den Haarausfall aufgrund Eisenmangel zu verheimlichen? Eine andere Alternative wäre eine drastische aber effektive Veränderung des Typs. Die Haare werden immer dünner und das fällt sicherlich auch den Mitmenschen auf. Wenn man das verhindern möchte kann man sich überwinden und sich eine schicke Kurzhaarfrisur zulegen. Das ist zwar sehr drastisch aber es hat den Vorteil dass man nicht dabei zusehen muss wie die Haare immer weniger werden. Und die Belastung für die Kopfhaut sinkt so auch nochmal enorm. Die Haare werden leichter und die Kopfhaut muss nicht mehr das deutlich höhere Gewicht einer Langhaarfrisur tragen. Es spricht also alles für eine modische Kurzhaarfrisur als Überbrückungsmethode bis der Eisenmangel behoben ist und die Haare langsam wieder stabil nachwachsen.